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Praxis für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik
 

Behandlungsangebot

Mein Behandlungsangebot umfasst das von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen für Erwachsene anerkannte psychoanalytische Verfahren und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, sowie die Psychosomatische Grundversorgung.

Tiefenpsychologisch fundierte Kurzzeitpsychotherapie (KZT)

Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren diese Behandlungsform mit 25 Stunden (in der Regel eine Sitzung/ Woche). Bei dieser Therapieform steht ein Fokus (Problem-Brennpunkt) im Mittelpunkt. Meist handelt es sich um eine aktuell schwierige und belastende Lebenssituation. Ziel ist eine möglichst schnelle Stabilisierung der Entscheidungsfindung und die Wiederherstellung der Handlungssicherheit. In der Therapie wird dabei auch der oft bedeutsame unbewusste Hintergrund dieser aktuellen Problematik in ersten Ansätzen aufgezeigt, der im Einzelfall möglicherweise nur in einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie (TfP) oder in einer analytische Langzeittherapie (AP) aufgearbeitet werden kann.

Eine KZT kann in eine Langzeittherapie umgewandelt und fortgeführt werden.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie („Psychotherapie“) TfP

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten von 50 Behandlungsstunden, die im Bedarfsfall durch eine ausführlich begründete Antragsstellung des Behandlers um 30 Stunden verlängert werden können (in der Regel 1-2 Sitzungen in der Woche). Eine solche Behandlung erstreckt sich über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. In Ausnahmefällen werden von den Kassen in einem letzten Antragsverfahren abschließende 20 Stunden genehmigt

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie werden aktuelle Konflikte und leidvolle Erlebniszustände auf dem Hintergrund der bisherigen Lebensgeschichte und Beziehungserfahrungen analysiert. Häufig ergeben sich aus der Beziehung zwischen Patient und Therapeut interessante Hinweise auf unbewusste Muster („Übertragung“), die dann hilfreich für die weitere aufdeckende Arbeit sind. Die Erfahrung zeigt, dass der Prozess der Bewusstwerdung allmählich dazu führt, dass aktuelle Wiederholungen besser erkannt und allmählich umgearbeitet werden können.

Analytische Langzeittherapie („Psychoanalyse“) AP

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten von bis zu 240 Stunden (160 plus 80 Stunden). In Ausnahmefällen werden abschließend noch weitere 60 Stunden genehmigt. Die Sitzungsfrequenz beträgt 2 -3 Stunden in der Woche vor, wobei zeitweise auch mehr Stunden pro Woche erforderlich werden können. Die Behandlung kann sowohl je nach Indikation in der klassischen Couch-Anordnung oder im Sitzen durchgeführt werden. In dem längerfristig angelegten Behandlungsprozess können Konflikte und Symptombildungen auf ihre tieferliegenden unbewussten Bestandteile detailliert erforscht werden. Die Analyse der in das Unbewusste verdrängten Wünsche, Ängste und traumatischen Erfahrungen ermöglicht im analytischen Dialog durch ihre Bewusstwerdung eine erneute Auseinandersetzung und Integration dieser verdrängten Erlebnisse. In der Regel können dann durch ein wiederholtes Durcharbeiten der bislang unbewussten und krankheitsverursachenden biografischen Konstellationen die krankheitswertigen Symptome aufgelöst werden.

Psychosomatische Grundversorgung

Hierunter verstehen die Krankenkassen die vertiefte Exploration mit differentialdiagnostischer Einordnung eines psychosomatisch und/oder psychopathologisch definierten Krankheitsbildes unter Einbeziehung psychosozialer Gesichtspunkte von 10 bis maximal 20 Minuten Dauer. Diese Leistungen sind für die dafür ausgebildeten Allgemeinmediziner eine Möglichkeit, seelische Belange ihrer Patienten in der eigenen Praxis in eingeschränkten Rahmen zu behandeln.